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Statt nur Krankheiten zu behandeln, sollten wir sie proaktiv verhindern. Unser Ansatz für ein effizienteres Gesundheitssystem.

Die weltweit führende Todesursache, auch in Deutschland, sind kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle. Was besonders alarmierend ist: Ein Großteil dieser Krankheiten könnte vermieden werden. Laut dem Statistischen Bundesamt sind im Jahr 2021 etwa 350.000 Menschen in Deutschland an solchen Erkrankungen gestorben, viele dieser Todesfälle hätten verhindert werden können.



Nehmen wir das Beispiel einer gängigen Krankheit: Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhalten oft einen oder mehrere Stents, die in die Koronararterien eingeführt werden. Diese Stents dehnen die verengten Blutgefäße wieder aus und stellen so kurzzeitig den normalen Blutfluss wieder her.


Stents sind zweifellos lebensrettend und repräsentieren einen medizinischen Fortschritt von unschätzbarem Wert. Dennoch fällt es vielen Patienten schwer, nach der Implantation notwendige Lebensstilveränderungen vorzunehmen. Oft fehlt es an Wissen über die erforderlichen Schritte zur Änderung ihrer Gewohnheiten. Das Resultat? Viele kehren mit denselben Symptomen zurück, was zur Einsetzung eines weiteren Stents führt.




Es wäre wesentlich wirkungsvoller, bei diesen Patienten das Augenmerk darauf zu richten, die Notwendigkeit eines weiteren Stents zu vermeiden. Nach einem solchen Eingriff sollte der Fokus verstärkt auf der Bewahrung der Gesundheit und der Prävention weiterer Krankheiten liegen.


Nach einer Stent-Operation ist es entscheidend, einen gesünderen Lebensstil anzunehmen, um weiteren Herz-Kreislauf-Problemen vorzubeugen. Hier sind fünf Beispiele für Veränderungen, die dazu beitragen können:


1.     Ernährungsumstellung: Eine herzgesunde Ernährung ist reich an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, mageren Proteinen (wie Fisch, der reich an Omega-3-Fettsäuren ist), und gesunden Fetten (wie Olivenöl). Es sollte vermieden werden, zu viele gesättigte Fette, Transfette, Salz und Zucker zu sich zu nehmen.

2.     Regelmäßige körperliche Aktivität: Regelmäßiges Training, wie z.B. tägliches schnelles Gehen, Schwimmen oder Radfahren, kann das Herz stärken und die Blutzirkulation verbessern. Es wird empfohlen, mindestens 150 Minuten moderate aerobe Aktivität pro Woche zu absolvieren.

3.     Rauchen einstellen: Rauchen ist ein bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es zu vermeiden oder aufzugeben ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Verbesserung der Herzgesundheit.

4.     Gewichtsmanagement: Übergewicht kann den Blutdruck und das Cholesterin erhöhen und das Risiko für Typ-2-Diabetes steigern, was allesamt Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind. Eine Gewichtsreduktion durch gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung kann das Risiko deutlich senken.

5.     Stressbewältigung: Chronischer Stress kann zu Bluthochdruck und anderen Herzproblemen beitragen. Stressmanagement-Techniken wie tiefe Atmung, Yoga, Meditation oder professionelle psychologische Beratung können helfen, den Stress zu reduzieren.




Diese Veränderungen können nicht nur dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Stent-Operation zu verringern, sondern verbessern auch die allgemeine Lebensqualität und Gesundheit.




Haftungsausschluss: Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keinesfalls die professionelle Beratung oder Behandlung durch qualifizierte Gesundheitsfachkräfte. Jeder Gesundheitszustand ist einzigartig; bitte konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Änderungen an Ihrer Gesundheitsroutine vornehmen. Bio Love übernimmt keine Haftung für Handlungen, die aufgrund der hier geteilten Informationen unternommen werden.

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